Mikrochip für Katzen

Ein Mikrochip ist die beste Chance für eine streunende Katze, wieder mit ihrem Besitzer vereint zu werden. Lesen Sie weiter, um zu erfahren, wie Sie Ihre Katze mit einem Mikrochip versehen können. Was zu tun ist, wenn Sie umziehen oder Ihre Daten ändern, und wie Sie einen Tierarzt zum Transplantieren des Mikrochip in Ihrer Nähe finden.

Mikrochip für Katzen und Katzenwelpen

Katzen sind von Natur aus umherstreifende Tiere, die es lieben, auf Entdeckungsreise zu gehen. Egal, wie sehr Sie versuchen, sie zu schützen, es besteht immer das Risiko, dass sie sich verlaufen oder Schwierigkeiten haben, den Weg nach Hause zu finden.

Was ist ein Katzen-Mikrochip?

Ein Katzen-Mikrochip ist ein kleines Gerät, etwa so groß wie ein Reiskorn, das unter die Haut Ihres Haustieres transplantiert wird. Der Mikrochip hat einen eindeutigen Nummern-Code, der von einem Scanner gelesen werden kann. Der Chip speichert keine persönlichen Informationen, aber der Code wird in einer zentralen Datenbank (Bspw. Tasso) gespeichert, sodass Ihre Katze, wenn sie gefunden und gescannt wird, zu Ihnen zurückverfolgt werden kann. Der Tierarzt oder die Rettungsstelle, die Ihr Haustier hat, kann den Mikrochip auslesen und an die Meldestelle weitergeben, sodass diese auf Ihre Daten zugreifen und sich mit Ihnen in Verbindung setzen kann.

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Wie setzen Tierärzte einen Mikrochip in eine Katze ein?

Das Versehen Ihrer Katze mit einem Mikrochip ist der Impfung nicht unähnlich. Der Mikrochip wird über eine Art Injektion auf die linke Halsseite  eingeführt. Die meisten Katzen und Katzenwelpen bekommen den Eingriff, der keine Betäubung benötigt, kaum mit.

Einmal an Ort und Stelle, wird Ihre Katze den Chip nicht spüren. Der eigentliche Chip befindet sich in einer speziellen Kapsel, die nicht kaputt geht und so konzipiert ist, dass er ein ganzes Leben lang hält.

Wann sollte ich mein Kätzchen mit einem Mikrochip versehen lassen?

Es gibt kein Mindestalter, um Ihr Kätzchen mit einem Mikrochip versehen zu lassen, obwohl Sie es machen lassen sollten, bevor es zum ersten Mal nach draußen geht. Viele Besitzer tun dies gleichzeitig mit der Kastration oder der Impfung ihres Haustieres. In den meisten Auffangstationen werden Kätzchen im Alter von acht Wochen mit einem Mikrochip versehen.

 Egal, ob Sie ein Katzenwelpen aufnehmen oder eine ältere Katze in Ihrem Zuhause willkommen heißen, der Mikrochip sollte ganz oben auf Ihrer Prioritätenliste stehen. So hat man die besten Chancen, wieder mit seiner Katze vereint zu werden, wenn sie verloren geht oder gestohlen wird. Sollten Sie umziehen, denken Sie immer daran, Ihre Adresse und/oder Telefonnummer in der Meldestelle ändern zu lassen.

Die Vorteile des Mikrochips

Katzen sind von Natur aus wissbegierig, was eines der Dinge ist, die wir an ihnen lieben.  Es bedeutet aber auch, dass das Risiko größer ist, dass sie sich verirren. Auch der Diebstahl von Haustieren ist ein Problem, insbesondere wenn es sich um seltene oder teure Rassen handelt. Mikrochips können eine Möglichkeit sein, den rechtmäßigen Besitzer ausfindig zu machen.

Katzen besuchen auch gerne andere Haushalte und können von wohlmeinenden Familien adoptiert werden, die sie für einen Streuner halten könnten, wenn sie kein Halsband tragen. Das Vorhandensein oder Fehlen eines Mikrochips zeigt, ob es sich nur um einen verlorenen oder echten Streuner handelt. Der Mikrochip kann das Eigentum beweisen, wenn Sie in einen Streit mit der Adoptivfamilie Ihrer Katze geraten.

Ein Halsband kann zwar auch wertvolle Kontaktinformationen liefern, wenn Ihr Haustier vermisst wird, aber es ist nicht so sicher wie ein Mikrochip, da es verloren gehen oder entfernt werden kann.

Gibt es einen GPS-Chip für Katzen?

Der Mikrochip liefert derzeit keine Standortinformationen über den Aufenthaltsort Ihrer Katze. Wenn sie verloren gehen und in ein Tierheim oder zu einem Tierarzt gebracht werden, verrät ein Chip die Transpondernummer, sodass die Meldestelle Details zu ihren Besitzern heraussuchen kann. Obwohl sich die Technologie in den letzten zwei Jahrzehnten rasant weiterentwickelt hat, ist sie noch nicht so weit gekommen, dass ein GPS-Tracker unter die Haut eingeführt werden kann. Dafür gibt es viele Gründe, zum Beispiel wäre die Größe des Mikrochips zu groß, als dass die Katze bequem damit leben könnte. Zudem müsste die Batterie, die für den Betrieb benötigt wird, ausgetauscht werden. Es ist zwar noch nicht möglich, aber die Technologie entwickelt sich ständig weiter, und GPS-Chips könnten in Zukunft vielleicht verfügbar sein.

Wenn Sie die Bewegungen Ihrer Katze verfolgen möchten, gibt es verschiedene GPS-Tracker-Halsbänder auf dem Markt, von denen jedoch keines garantiert sicher ist – Halsbänder können abgenommen werden oder abfallen. Viele haben eine kurze Batterielebensdauer, was bedeutet, dass Sie nur sehr wenig Zeit haben, um sie zu finden, wenn Ihre Katze verloren geht.

Wie wechsle ich den Mikrochip meiner Katze?

Wenn Sie umziehen oder Ihre Kontaktdaten ändern, ist es von entscheidender Bedeutung, dass Sie den Mikrochip Ihrer Katze aktualisieren lassen. Wenden Sie sich an die Datenbank, in der Ihr Haustier registriert ist, um Ihre Kontaktdaten zu ändern. Oft können Sie die Details online oder telefonisch überprüfen oder ändern lassen.

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